Entspannt und gesund schlafen

Zahnärztliche Schlafmedizin

Schlaf ist lebensnotwendig

Schlaf ist für unsere Gesundheit genauso essentiell wie Essen und Trinken oder die Luft zum Atmen. Ein erholsamer Schlaf ist der beste Freund eines erfolgreichen Tages wir wachen erfrischt auf und sind leistungsfähig für den Tag. Während einer Nacht macht jeder Schlafende festgelegte Schlafzyklen durch. Vom Leichtschlaf geht es zum Tiefschlaf und anschließend in den Traumschlaf, auch REM-Schlaf genannt. In dieser Phase des Schlafes kommt es zu raschen unwillkürlichen Augenbewegungen (rapid eye movements = REM), in denen der größte Teil der nächtlichen Träume abläuft. Das ungestörte Durchlaufen aller Schlafphasen ist für die körperliche und geistige Erholung erforderlich.

Ruhestörendes Schnarchen

Im Schlaf entspannen sich die Muskeln des Körpers – auch die Rachen- und Zungenmuskulatur. Vor allem in der Rückenlage. Der Unterkiefer und die Zunge fallen zurück. Dadurch werden die Luftwege eingeengt. Schnarchen entsteht durch das Flattern und Schwingen von Muskulatur und Weichteilen im verengten Rachenraum.
Betroffene selbst bemerken das Schnarchen oft nicht, leiden aber häufiger unter den Folgen wie trockener Mund, angegriffene Stimmbänder, Heiserkeit, Halskratzen und Halsschmerzen. Viel stärker beeinträchtigt durch das nächtliche Schnarchen sind jedoch die Partner. Sie leiden massiv unter der nächtlichen Ruhestörung und finden oft keinen erholsamen Schlaf.

Ungesundes Schnarchen

Schnarchen stört nicht nur den Partner – es macht auch krank! Die obstruktive Schlafapnoe (OSAS) ist eine ernsthafte schlafbezogene Atmungsstörung, bei der es während des Schlafes wiederholt – bis zu über 100 Mal – zu einem Kollaps des Rachenraumes kommt und somit zu den Atemaussetzern. In der Folge tritt eine mangelnde Sauerstoffversorgung im gesamten Blutkreislauf auf und auch das Gehirn leidet unter Sauerstoffmangel. Es drohen ernste Risiken wie Bluthochdruck, Depression und Lustlosigkeit, aber auch ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, gestörte Sexualität und Sekundenschlaf beim Autofahren. Kurz: Die Lebensqualität wird eingeschränkt – die Lebenserwartung gesenkt.

Wenn Schnarchen nicht nur den Schlaf raubt …

Kleine Schienen mit großer Wirkung gegen Schlafapnoe

Das Schnarchen ist kein Einzelproblem. 60% aller Männer und 40% aller Frauen über 60 Jahre schnarchen. Bei den 30-jährigen sind es ca. 10% der Männer und 5% der Frauen. Die Schnarchneigung steigt somit deutlich mit zunehmendem Alter.

Ruhestörendes Schnarchen und leicht- bis mittelgradige Schlafapnoe können in der Zahnärztlichen Schlafmedizin durch den Einsatz von Zahnschienen, sogenannten Unterkiefer-Protrusionsschienen, behandelt werden. Die Schnarchschiene, wie sie umgangssprachlich oft genannt wird, ist eigentlich eine Anti-Schnarchschiene. Sie wird ähnlich wie eine Knirscherschiene oder Zahnspange auf die Zähne in Ober- und Unterkiefer gesetzt. Dazu wird in einem ersten Schritt ein Abdruck der vorhandenen Zähne angefertigt. Dieser Abdruck wird mithilfe eines 3D Scans digital produziert. Dieses Vorgehen ist weitaus angenehmer für Sie als das Abnehmen eines herkömmlichen Zahnabdrucks. Basierend auf den digitalen Aufnahmen werden in unserem hauseigenen Praxislabor nun zwei Kunststoffschienen, für Ober- und Unterkiefer, hergestellt.

Das Prinzip der Schienen ist ganz einfach. Der Unterkiefer wird durch die Schiene kontrolliert in eine vorgelagerte Position gebracht. Er, sowie auch Zunge und Gaumen fallen nicht in den Rachenraum zurück. Der Rachenraum bleibt im Schlaf dadurch weit geöffnet, die Luft kann ungestört fließen. Zudem wird durch die Schienentherapie das Gewebe gestrafft, so dass sich beim Atmen kein Schnarchgeräusch entwickeln kann.

Schlafen Sie gut – mit Schienen, die Schlafgeräusche verstummen und Sie frei atmen lassen!

Fragen und Antworten
Schlafbezogene Atmungsstörungen

Schnarchen ist nicht nur nervig, sondern kann auch zu einem ernsthaften Gesundheitsrisiko werden. Deshalb sollten Sie Schnarchen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerne beantworten wir in der Zahnärztlichen Schlafmedizin Ihre Fragen zum Schnarchen und zur Schlafapnoe.

Was kann ich gegen Schnarchen tun?

Vermeiden Sie vor dem Schlafen schwere Mahlzeiten und Alkohol. Auch Koffein und Nikotin sind für einen erholsamen Schlaf nicht förderlich. Wenn Sie unter Übergewicht leiden, sollten Sie dieses reduzieren. Auch sollte das Schlafen in Rückenlage möglichst vermieden werden. Schlafen Sie in gut belüfteten Räumen um trockene Raumluft zu vermeiden.

Was sind typische Anzeichen einer Schlafapnoe?

Schnarchen ist nicht nur nervig, sondern kann auch zu einem ernsthaften Gesundheitsrisiko werden. Deshalb sollten Sie Schnarchen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zum Schnarchen und zur Schlafapnoe.

Was sind typische Anzeichen einer Schlafapnoe?

Typische Symptome für eine nächtliche Schlafapnoe sind z. B.

  • ein rauer Hals am Morgen
  • morgendliche Kopfschmerzen
  • nächtliches Schwitzen und Herzrasen
  • Tagesmüdigkeit wegen fehlender Tiefschlafphasen
  • Gereiztheit, Konzentrationsstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit
  • Herabgesetzte psychische Belastbarkeit

Wann sollte ich mich wegen meines Schnarchens behandeln lassen?

Wenn Sie gesundheitliche Probleme durch Schnarchen oder nächtliche Atemaussetzer feststellen, sollten Sie sich in der Zahnarztpraxis untersuchen und beraten lassen. Wir können Ihnen sagen, ob eine Schnarcherschiene in Ihrem Fall das richtige Gegenmittel ist, und fertigen diese ggf. für Sie an. Falls weitergehende Maßnahmen erforderlich sein sollten, überweisen wir Sie an einen geeigneten Facharzt.

Bezahlt die Krankenkasse die Zahnschiene bei Schnarchen?

Ob die Krankenkasse die Kosten für die Zahnschiene übernimmt, hängt von der schlafmedizinischen Diagnose ab. Bei Betroffenen mit Atemaussetzern stehen die Chancen sehr gut, dass die Kasse die Behandlungskosten trägt. Wer dagegen „nur“ schnarcht, kann in der Regel nicht mit einem Zuschuss rechnen. Dennoch empfehlen wir auch diesen Patienten die Zahnschiene – schon dem Partner zuliebe.

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